Metal Titanen Amon Amarth mit TW AUDiO beim Giessener Kultursommer

Die schwedischen Death Metal Titanen Amon Amarth versetzten das Publikum des Gießener Kultursommer mit ausgeklügelter Pyrotechnik und duellierenden Wikingern in Hochstimmung. Damit auch soundtechnisch alles passte, kam ein umfangreiches System von TW AUDiO mit VERA36 zum Einsatz.

Der sich im dritten Jahr befindliche Gießener Kultursommer gastierte für 12 Tage im Klosterhof des aus dem 12.Jahrhundert stammenden Kloster Schiffenberg und bot in dieser Zeit ein abwechslungsreiches Programm mit verschiedenen Künstlern.
Darunter Amon Amarth, die sich derzeit auf ihrer Jomsviking Tournee befanden, sowie Auftritte zweier Tribute-Bands (Michael Jackson und ABBA), Comedy von Kurt Kromer und Poesie von Lars Ruppel sowie Konzerte von Max Giesinger, Tim Bendzko, Milow und Roland Kaiser.

Die Firma PS Sound ist bereits seit Anbeginn des Kultursommers mit der technischen Durchführung betraut, die Herausforderungen blieben jedoch in gleichem Maße anspruchsvoll. Die wunderschöne Kulisse des Klosters hat aufgrund der Lage des zu beschallenden Publikumsbereichs ihre Tücken und eine gleichmäßige Abdeckung ist daher eine Herausforderung an die Techniker.

„Das System musste eine 160˚ Abdeckung erzielen, da eben der Bereich vor der Bühne nur ca. 27m tief, dafür aber beinahe doppelt so breit war“, erklärt Jan-Niklas Volk, System-Techniker bei PS Sound. Die Lösung ergab sich aus insgesamt 16 VERA36, mit 8 Elementen pro Seite geflogen und je zwei T24 Lautsprechern als Sidefills. Vier T20 wurden als Nearfills eingesetzt. „Dies war die ideale Lösung“, fährt Jan fort. „Somit hatten wir in den ersten paar Reihen die oberen Mitten perfekt abgedeckt.“

Für das Low-end sorgten 16 S33 Subwoofer und zwei BSX, aufgereiht entlang der Bühne. „Die S33 wurden im cardioid Modus betrieben und die beiden BSX sorgten für den zusätzlichen Punch“, erklärt Jan. Jeweils vier C12 und C15 standen für das Monitoring zur Verfügung. Lab.Gruppen PLM12K44 und PLM20K44 versorgten das System angesteuert durch Lake. „Bei Amon Amarth war es sehr wichtig genügend Headroom und richtig satte Low-mids zu haben“ erzählt Jan weiter. „VERA36 und S33 liefen einwandfrei und jeder Tontechniker war sehr zufrieden mit dem Headroom des Systems.

Weston Blaha, Tontechniker von Amon Amarth, ist seit 2013 mit der Band unterwegs und spielte auf der Jomsviking Tour in kleinen Clubs bis hin zu großen Arenen und Festivals, inklusive einiger Shows mit Megadeth. Auf Tour hat er sein eigenes Mischpult, eine MIDAS Pro2C dabei, während vor Ort jedes Mal andere Beschallungssysteme zur Verfügung standen.

„Bei einer Musik wie der von Amon Amarth ist es für mich vor allem wichtig, dass ich ein System habe, welches genug Power für Metal hat. TW AUDiO erfüllte diese Anforderung und mir gefiel der verfügbare Headroom. Der Sound war wirklich gut, im Besonderen war ich von den Bässen beeindruckt“ erklärt Weston abschließend.

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